AGS-Einstellungen
DOSBox
Omega wird in einer DOSBox ausgeführt. Die Standardeinstellungen stellen sicher, daß Omega auf beinahe jedem Computer ausgeführt werden kann.
Änderungen der Einstellungen von DOSBox werden erst nach dem nächsten Öffnen einer Kartei sichtbar. Laufende Ausgaben von Omega in einer DOSBox bleiben von Änderungen der Einstellungen unbeeinflußt.
| Eintrag | Bedeutung |
| Altsystem verwenden | Verwendet die NTVDM (NT Virtual DOS Machine) von Windows anstelle der DOSBox, siehe unten. |
| Anwendungsordner | Arbeitsordner für die DOSBox, siehe unten. |
| Tastatur | Bei der Einstellung Standard folgt das Tastaturlayout in der DOSBox der für AGS eingestellten Sprache. Falls beispielsweise die deutsche Sprachversion von AGS mit einer französischen Tastatur verwendet werden soll, kann diese Einstellung auf französisch geändert werden. |
| CPU-Kern | Interne Einstellung der DOSBox |
| CPU-Zyklen | Interne Einstellung der DOSBox |
| Ausgabemodus | Interne Einstellung der DOSBox |
| Vollbild | In der Einstellung Vollbild wird die graphische Benutzeroberfläche von Windows vorübergehend durch ein Vollbild ersetzt, das nur Omega zeigt, und das keine Fensterdekorationen zum Minimieren des Fensters besitzt. Die Einstellung Fenster entspricht der üblichen Darstellung von Windows-Programmen in einem Fenster mit Fensterdekorationen. |
| Auflösung | Breite und Höhe der Fensterdarstellung der DOSBox in Pixeln. |
| Aspekt-Korrektur | Bei eingeschalteter Aspekt-Korrektur wird das Verhältnis von Breite und Höhe der Fensterdarstellung der DOSBox so korrigiert, daß als Kreise in der DOSBox gezeichnete Figuren auch als kreisförmig auf dem Bildschirm angezeigt werden. |
| Bildwiederholrate | Bestimmt, wie oft das von der DOSBox gezeigte Bild aktualisiert wird. |
| Skalierung | Interne Einstellung der DOSBox |
| Maussensitivität | Interne Einstellung der DOSBox |
Altsystem verwenden: NTVDM
Unter Umständen ergibt sich durch die Verwendung der NTVDM (NT Virtual DOS Machine) von Windows anstelle der DOSBox eine merkliche Leistungsverbesserung von Omega. Verwenden Sie diese Einstellung nur, wenn Sie den folgenden Text gelesen und verstanden haben.
Es sind bei Verwendung der NTVDM die folgenden Einschränkungen und Hinweise zu beachten:
- Die NTVDM kann nicht unter 64bit-Versionen von Windows verwendet werden.
- Omega funktioniert in der NTVDM unter Umständen bei Ihnen auch unter einer 32bit-Version von Windows nicht. In diesem Fall gibt es keine Abhilfe außer der Verwendung der DOSBox.
- Omega kann nur im Vollbild ausgeführt werden. Die Grafikdarstellung kann in diesem Fall für Sie unbefriedigend sein.
- Wenn Sie von Omega aus in den Texteditor wechseln, um ein Dokument zu bearbeiten, wird Omega in die Taskleiste minimiert. Der Eintrag in der Taskleiste beginnt mit ntvdm. Sie müssen ggf. mehrfach mit der linken Maustaste auf diesen Eintrag klicken, um zu Omega zurückzukehren.
- Omega in der NTVDM kann instabil sein: beim Wechsel zwischen Editor und Omega kann es beim Klicken mit der Maustaste auf den Eintrag in der Taskleiste zu einem Verschwinden des Fensters mit Omega darin kommen. In diesem Fall müssen Sie durch Auswahl von Omega beenden aus dem Kontextmenü des Eintrags Omega im AGS-Navigator die laufende Ausgabe gewaltsam zu beenden.
- Sie können gleichzeitig mehrere Karteien öffnen, aber der Wechsel zwischen den Karteien mit der Tastenkombination Alt+Tab kann hakelig sein (siehe auch vorstehendene Punkte) und Sie können nicht erkennen, welcher Karteikasten in welcher NTVDM geöffnet ist, da die Einträge in der Taskleiste nicht mit dem Titel des Karteikastens bezeichnet werden können.
- Testen Sie diese Einstellung zunächst nicht mit einem wertvollen Datenbestand sondern z.B. mit dem Demodatenbestand.
- Wenn die Einstellung Altsystem verwenden eingeschaltet ist, sind alle Einstellungen ab CPU-Kern abwärts bedeutungslos.
Wichtig: Sie müssen außerdem unbedingt eine Anpassung der Konfiguration der NTVDM vornehmen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Wählen Sie im Startmenü von Windows den Menüpunkt Ausführen aus.
- Geben Sie in dem Ausführen-Fenster, welches sich daraufhin öffnet, den Befehl notepad %systemroot%\system32\config.nt ein und bestätigen Sie mit der Eingabetaste.
- Es öffnet sich der Texteditor notepad mit einer der Datei config.nt darin. Navigieren Sie ans Ende der Datei und finden Sie dort die Zeile files=20. Statt der Zahl 20 kann hinter files= auch eine andere Zahl stehen.
- Ersetzen Sie die Zahl durch die Zahl 120.
- Speichern Sie die Datei ab.
Anwendungsordner
Die Einstellung Anwendungsordner ist normalerweise leer; es wird dann der Anwendungsordner [Persönliche Einstellungen]\AGS\Omega5 verwendet. Der von Windows vorgegebenen Ordner [Persönliche Einstellungen] wird Ihnen in der Lasche System bei den Systeminformationen angezeigt. Der Pfad zu dem Ordner enthält meist den Benutzernamen, unter dem Sie sich bei Windows anmelden.
Bitte lassen Sie das Feld leer, wenn die DOSBox erfolgreich arbeitet. Lesen Sie den Eintrag DOSBox startet nicht, um zu erfahren, wie Sie diese Einstellung verwenden.
Darstellung und Leistung
Unabhängig von der eingestellten Auflösung der DOSBox können Sie durch gleichzeitiges Drücken der linken Alt- und der Eingabetaste zwischen Fensterdarstellung und Vollbilddarstellung wechseln.
Abhängig vom Betriebssystem, vom Grafiktreiber und von der Computerleistung können Sie durch Veränderung der Einstellungen in der Rubrik DOSBox eine bessere Grafikdarstellung oder eine höhere Leistung von Omega erreichen.
Beachten Sie bitte, daß nicht alle Einstellungen für die Auflösung mit allen Einstellungen für den Ausgabemodus zusammenarbeiten. Sollte nach einer Änderung der Einstellungen unter DOSBox der Inhalt der DOSBox beim nächsten Start von Omega schwarz bleiben, dann stellen Sie die Standardeinstellungen wieder her. Eine nicht mehr reagierende DOSBox können Sie wie im Abschnitt Omega starten und beenden beschrieben gewaltsam beenden.
Es ist normal, wenn in der Vollbilddarstellung der Bildschirm unten, oben oder unten und oben einen schwarzen Rand zeigt.
Die folgenden Musterkonfigurationen geben Ihnen Hinweise, welche Einstellungen Sie in der Rubrik DOSBox wählen sollten, und welche Einstellungen i.d.R. nicht oder nicht befriedigend funktionieren:
- Eine vergrößerte Grafikdarstellung im Fenster erreichen Sie, wenn Sie den Ausgabemodus auf Overlay und die Auflösung auf 960x525 und 1280x700 stellen. Bei einer Windows-Bildschirmauflösung von 1024x768 wird 960x525 empfohlen, bei einer Windows-Bildschirmauflösung von 1280x1024 oder höher wird 1280x700 empfohlen.
- Aufgrund der Verschiedenheit der Grafikkarten und -treiber führen nicht alle Kombinationen von Ausgabemodus und Auflösung zum erwarteten Ergebnis. Bitte stellen Sie daher erst die gewünschte Auflösung ein und ermitteln Sie dann denjenigen Ausgabemodus, der für Sie das korrekte Ergebnis und die höchste Leistung liefert.
- Im Ausgabemodus Surface ist i.d.R. nur die Auflösung 640x350 möglich.
- Eine angenehmere Grafikdarstellung im Fenster erreichen Sie im Ausgabemodus Direct Draw.
- Bei der Auflösung Vollbild gibt der Ausgabemodus Surface die beste Leistung; in den Fensterdarstellungen ist der Ausgabemodus Overlay schneller.
- Die Aspekt-Korrektur paßt das Seitenverhältnis der DOSBox so an, daß Kreise rund erscheinen.
- Vollbildmodus und Aspekt-Korrektur können i.d.R. nicht gleichzeitig eingeschaltet sein.
- Eine höhere Leistung erreichen Sie, indem Sie die Bildwiederholrate auf kleinere Werte setzen (23 Hz oder niedriger). Der Mauszeiger bewegt sich allerdings bei niedrigeren Bildwiederholraten ruckelig über den Bildschirm.
- Die Einstellung 1x bei Skalierung bringt eine höhere Leistung als die Einstellung 2x.
- Die Verarbeitungsgeschwindigkeit in der DOSBox können Sie durch die Einstellungen zum CPU-Kern und zu den CPU-Zyklen beeinflussen.
- Wenn die DOSBox sehr langsam scheint, können Sie es mit der Einstellung Altsystem verwenden versuchen.